Uwe Beyer (Hg.)

Carl Welkisch - Geistiger Heiler und Wegweiser zu Christus - Leseprobe

Seite 153 WELKISCHS HILFE ERHÄLT LEBEN In meinem 7. Lebensjahr erkrankte ich an einer schweren offenen Hilusdrüsentuberkulose. Am 24. Juni 1949 wurde ich daraufhin in das St. Christophorus-Kinderkrankenhaus in Berlin-Lichtenrade eingeliefert, wo sich mein Zustand weiter verschlechterte. War ich anfangs in einem Saal mit 15 Kindern untergebracht, mußte ich dann in einem Einzelzimmer isoliert werden, da der Tod bevorstand, wie die Befunde der Lumbalpunktionen ergaben. Man gab mir nur noch wenige Tage, und die liebevollen Nonnen versuchten mir diese noch einmal zu verschönern, indem sie mir auf meinen Wunsch hin Mahlzeiten zukommen ließen, die in der Nachkriegszeit eine Rarität waren. In ihrer Not wandten sich dann meine Eltern an Carl Welkisch, den eine tiefe Freundschaft mit der bereits 1945 verstorbenen Mutter meines Vaters verbunden hatte. Carl Welkisch erhielt ein Foto von mir und setzte sich dann im Gebet für mich ein und behandelte mich mit seiner geistigen Heilkraft durch die Ferne. Bei der nächsten Untersuchung stellten die Ärzte eine unerklärliche Wende im Krankheitsverlauf fest. Die Tuberkeln hatten sich eingekapselt, ergab der röntgenologische Befund, und ich konnte Anfang Januar 1950 geheilt entlassen werden. Erst 1957, fünfzehnjährig, erfuhr ich durch meine Eltern von diesem Geschehen, als Carl Welkisch das erste Mal nach dem Kriege wieder in Berlin weilte und ich ihn persönlich kennenlernte. Diese Begegnung war schicksalhaft für mein Leben, denn auch mich verband in der Folge eine tiefe Freundschaft mit ihm, die nun auch über seinen irdischen Tod hinaus anhält. Die physische Heilung durch Carl Welkisch war Voraussetzung für die sieben Jahre später einsetzende Wende in meiner geistigen und seelischen Entwicklung unter seiner Führung hin zu Gott und Christus. Seite 224 DIE VERGEISTIGUNG DER IRDISCHEN UMWELT In einem Bericht vom 22. August 1979 aus Hannover beschreibt Carl Welkisch seine Zustände, die im Zusammenhang mit der Vergeistigung der irdischen Umwelt einer Verstorbenen stehen: Heute vormittag, als wir im Garten bei B. in Hannover saßen, habe ich Furchtbares durchgemacht. Ich wußte, daß ich noch einmal nach Hannover mußte. Es ist mit Frau B. (der Verstorbenen) noch Verschiedenes geschehen, was ihre Entwicklung weiterhin erleichtert. Das kann man aber schwer erklären. Es sind die Schichten aus dem Irdischen, wo jemand gewohnt und gelebt hat, die vergeistigt werden müssen. Es war zu traurig, als wir im Garten saßen. Ich habe zu I., dem hinterbliebenen Sohn, gesagt:»Ich bin mit den Menschen so tief verbunden. Denk' mal an, mit eurem Haus und eurem Garten bin ich viel tiefer verbunden als du, der du hier aufgewachsen bist. Wenn ich es drastisch ausdrücken wollte, müßte ich sagen, ich hänge um ein Vielfaches mehr daran als du und muß daran hängen , weil ich auch das miterlösen muß. Ach, ist das alles schwer. Ich sage abends immer: Mein Gott, wie ertrage ich es bloß, wie habe ich bloß diesen Tag überlebt? Es ist die letzte Loslösung vom Irdischen. Darum habe ich heute grauenhaft gelitten, obgleich Frau B. in einem guten Zustand ist. Ich erleide es und helfe es vergeistigen. Gerade nach dem Tod muß alles weg, was sie hier an Unruhe, seelischen Gefühlen, Schwächen ausgestrahlt hat. Alles, was noch nicht ganz in der Ordnung Gottes war, muß umgewandelt werden. Die Hilfe geschieht eben durch mich, weil ich selber die tiefe Verbindung mit der Materie habe.